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Blick vom Eltener Berg
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Heimat und Zuhause

Ich bin am schönen Niederrhein in Emmerich am Rhein (Kreis Kleve) geboren und im Ortsteil Hüthum aufgewachsen. Schon als Kind habe ich es geliebt, alles mit dem Fahrrad machen zu können und in den Sommermonaten fuhren wir mit den Mädels aus dem Chor und der Mädchenschola, eigentlich täglich zu einem See kurz hinter der Grenze in den Niederlanden.

Noch heute lebe ich in Emmerich, seit vielen Jahren aber im wunderschönen Ortsteil Elten (letzter Ort vor der niederländischen Grenze an der A3). Hier bin ich wirklich ZUHAUSE! In einem Lied was hier im Dorf wohl so ziemlich jeder kennt und singen kann, heißt es nicht umsonst :“ Elten meine Heimat, Dorf am Niederrhein, hier bin ich geboren möchte ich immer sein….“ Tja und auch wenn ich nicht in Elten geboren bin, sondern einen Ortsteil weiter, so fühle ich mich doch nun als echte Eltenerin.

Dorflogo im Flur unseres Hauses
Dorflogo bei uns im Hausflur
Mühle in Elten
Unsere Eltener Mühle

Einfach sooooo schön hier!

Wir lieben unsern „Berg“ und alles was dazu gehört. Für mich und meinen Mann undenkbar nicht hier zu bleiben.

Die Natur hier in der Region ist wunderschön und ich bin froh nicht in einer Großstadt zu wohnen und ein „Landei“ zu sein. Die Umgebung hier bietet so viele Möglichkeiten, für Spaziergänge und Erkundungen. Gerade zu Coronazeiten, hat man das wohl noch mehr schätzen gelernt.

Doch unter Heimat verstehe ich noch viel mehr. Orte an denen ich mich besonders wohl fühle. Dazu zählt Bedburg-Hau, weil ich da seit Jahren meine Pferde im Reitstall Reimer untergebracht habe und die Stallgemeinschaft wie Familie ist.

Stallleben
Einfach schön hier am Stall oder Kalle?

Hüthum – weil dort mein Elternhaus steht, in dem meine Eltern und einer meiner beiden Brüder mit Familie noch immer leben.

Emmerich mit der schönen Rheinpromenade und der längsten Hängebrücke Deutschlands.

Emmericher Rheinbrücke
Emmericher Rheinbrücke im Abendlicht
Einfach immer wieder schön (selbst mit Baustelle auf der Brücke)

Auch ins Münsterland habe ich viele Verbindungen. Meine Großeltern (väterlicherseits) lebten im schönen Altenberge bei Münster. Dort und auch in Rhede kurz hinter Bocholt, wohnen noch heute einige Familienmitglieder.

Meine Mutter ist eine gebürtige Kleverin und auch dort gibt es so viele schöne „Ecken“.

Forstgarten mit dem Blick auf der Sichtachse in Richtung Elten
Schwanenburg Kleve

Kalkar mit dem schönen historischem Ortskern, wo meine Schwester mit ihrer Familie lebt.

Rathaus von Kalkar am Marktplatz

Bocholt, weil dort auch das Tonstudio Wolkenschloss ist zählt auch zu den Orten die einen besonderen Stellenwert in meinem Leben haben.

Im Wolkenschloss Tonstudio

Ich liebe die vielen Burgen und Schlösser zu denen wir immer wieder mal Ausflüge machen und natürlich den Rhein. Sonnenuntergänge gibt es eben nicht nur am Meer besonders schöne, sondern auch hier.

Kasteel Huis Berg in ´s-Heerenberg direkt hinter der Grenze in den Niederlanden
Schloss Graefenthal in Goch
Schloss Moyland in Bedburg-Hau
Im Innenhof vom Xantern Dom
Sonnenuntergang vom Eltener Berg aus mit Blick in Richtung Niederlande

Selbt Cham in Bayern, wo meine längste und beste Freundin lebt (leider wirklich soooo weit weg) war als ich zu ihrer Hochzeit da war ein Stück zuhause. Heimat hat irgendwie also keine wirklichen Grenzen.

Cham in Bayern

Somit ist Heimat natürlich in erster Linie hier, wo unser schönes Haus steht, aber auch immer dort wo Menschen sind die man liebt und in sein Herz geschlossen hat, in deren Umgebung man sich eben auch ein Stück weit „ZUHAUSE“ fühlt.

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Meine Mode und alles was dazu gehört…

Ich wurde vor kurzem mal gefragt: Wie würdest du deinen Kleiderstil beschreiben. Mhmm da hab ich mal eben kurz überlegt. Aber dann habe ich geantwortet: Anlass und Stimmungsbedingt 🙂

Also bei mir ist das echt eine gar nicht so eine wirkliche Richtung glaube ich, denn ich mag so vieles und lege mich da gar nicht mehr so richtig fest. Ich mag es aber mich für Auftritte schick zu machen und zugegeben farblich habe ich vielleicht schon auch viel rosa in allen Variationen im Schrank, aber auf eine Farbe festlegen? Nö!

Und sicherlich gehöre auch ich des Öfteren zur „Ich weiß nicht was ich anziehen soll“ oder zur „Ich habe gar nichts zum anziehen“ Gruppe und Schuhe können farblich noch so gut zum Outfit passen wenn sie nicht die ebenfalls passende Form haben braucht man eben Andere 😛

Insgesamt betrachte ich mich eher als Sommermodenmensch, denn wie wir hier so schön zu sagen pflegen „das angeplörre“ in den kalten Wintermonaten, liegt mir eher weniger und auch da gibt es wieder Ausnahmen, denn ein schönes Strickkleid mit Stiefeln und einem schönem Schal ist auch nicht zu verachten oder?

Eines meiner Lieblingsoutfits
Zum passenden Anlass darf es auch mal Dirndl sein
Auftritt auf einer Hochzeit
Jumpsuit Video 1. Single
Jumpsuit 2 vom Video zu „In diesem Augenblick“

Schuhtechnisch bin ich alleine schon durch meine Erkrankungen in den letzen Jahren tendenziell eher zum Sneaker-Läufer geworden, aber wenn mein Körper es gerade zulässt trage ich doch auch gerne nochmal einen etwas höheren Schuh. Wenn es warm ist mag ich Birkenstock gerne und glitzern darf es am Fuß auch ganz gerne mal.

Schmuck mag ich in Roségold sehr gerne und bei Auftritten und wichtigen Terminen, darf eines nie fehlen! Mein Glücksring den mir die liebe www.bettinahentrey.com gemacht hat niemals fehlen. Setze ich mich ins Auto und stelle fest das ich keine Ohrringe rein gemacht habe, dann steig ich auch durchaus nochmal aus um das nachzuholen.

Mein Glücksbringer

Zu einem Outfit gehört bei mir immer auch ein schönes Make-Up. Ohne fühl ich mich einfach nicht komplett und gerade an Tagen an denen ich mich mal nicht so gut fühle, gibt es mir selbst aber das Gefühl zumindest nicht mehr sooo elend auszusehen. Somit schminke ich mich auch wenn ich nur zu Hause bleibe und im Höchstfalle der Postbote an der Tür klingeln könnte.

Im Alltag mag ich sportlich-schick/casual total gerne und ich schäme mich auch nicht wenn ich vom Stall komme, noch mit Stallklamotten einkaufen zu gehen. Wem es nicht passt, der kann ja wegschauen.

Jeanslook
Mit Lederjacke
In Reitklamotten 🙂

Ob Lederlook mit Lackschuhen, ob Bohokleid mit Birkenstock, weiße Jeans in Kombination mit Rosa und Sneakern, ob mal sehr Figur betont oder oversize Look. Alles kann und nichts muss!

Aber wisst ihr was das aaaaaaller wichtigste an einem Outfit ist? Das Lächeln im Gesicht….

Das schönste Outfit verliert jeden Glanz wenn man dazu nicht lächelt!!!

Smile

In diesem Sinne: SMILE EVERYDAY!

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Mein Herzmensch

Mein Herzmensch an meiner Seite ist mein über alles geliebter Mann!

Wir lernten uns 1997 kennen und seitdem sind wir einfach unzertrennlich und gehen miteinander durch dick und dünn.

Gemeinsam haben wir ein Immobilienbüro www.elsmannimmobilien.de aufgebaut, aus dem ich mich mittlerweile wegen meiner Erkrankungen in Frührente gegangen bin, wo ich aber doch immer noch irgendwie im Background für meinen Mann da bin und da wir gemeinsam solange gearbeitet haben, verstehe ich vielleicht umso besser was er da für tolle Arbeit leistet. Für uns gilt immer zusammen stark und deswegen treffen wir alle Entscheidungen beruflich und privat immer gemeinsam.

Er war es auch der mich mit einem „Jochen Schweizer Gutschein“ damals ins www.wolkenschloss-musik.de Tonstudio brachte ich es somit auch ihm zu verdanken habe, dass ich jetzt meinen Traum als Sängerin leben darf.

Auch meine Krankheiten könnte ich ohne ihn einfach nicht so durchstehen und ich glaube ohne ihn hätte ich meine Krebserkrankung nicht überlebt. Nächtelang war er mit mir wach wenn es mir nicht gut ging, saß an meinem Bett wenn ich schlief und ich einfach nur brauchte, dass er da ist. Er hat mir immer wieder gesagt: Du schaffst das und hat genau die richtige Mischung aus : Ich bin für Dich da und ich lass Dir Deine Ruhe gefunden.

Auch in schweren Zeiten immer an meiner Seite

Gestern, also am 06.06. sind wir 18 Jahre verheiratet und ich würde Ihn immer wieder heiraten, sowie ich das 2017 auf Sardinien nochmal getan habe um ihm danke für alles zu sagen.

06.06.2003

Wir brauchen nie viele Worte um uns zu verstehen, denken einfach gleich und wir haben schon unzählige Male darüber gelacht, wenn einer von uns an etwas gedacht hat und der andere es ziemlich zeitgleich dann per Sprach oder Textnachricht schrieb.

Ich Du Wir

Sicherlich haben wir uns manche Dinge im Leben auch anders vorgestellt. Wir hätten zum Beispiel gerne Kinder gehabt, aber haben uns zusammen schweren Herzens aufgrund meiner schwierigen Gesundheitssituation dagegen entschieden.

Die Kunst zwischen uns ist aber glaube ich auch, dass jeder den anderen auch ein Stück weit sein Leben, leben lässt. Er liebt seinen Beruf, ich die Musik….

Wir lieben unser gemeinsames Haus das wir im letzten Jahr gebaut haben, unsere Heimat gutes Essen und ein Glas Wein dazu, unsere gemeinsamen Freunde und wollen noch gaaaanz viel zusammen reisen. Wir wissen vielleicht auch gerade durch unseren gemeinsamen Weg das die Zeit die wir haben endlich ist und genießen somit jede freie Minute die wir zusammen haben.

Immer nach unserem Trauspruch: Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!

LOVE YOU RAINER!

Lange ist her – Auf unserer ersten gemeinsamen Familienfeier im Sauerland 1998
Afythos Griechenland 2019
IBIZA – Erste Reise nach der Chemo
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Besondere Orte, an die ich immer wieder zurückkehren möchte!

Wenn wir nicht gerade wie im Moment „Pandemiezeiten“ haben, reise ich für mein Leben gerne. Ich mag Flugreisen eher dann wenn man nicht besonders weit fliegen muss aber auch da gab es Ziele die ich nie vergessen werde und an die ich immer wieder zurückkehren würde.

Gümüslük- Auf der Halbinsel Bodrum in der Türkei war fast 7 Jahre unser Urlaubsort. Einige Zeit habe ich dort sogar Häuser verkauft und wir überlegten selber dort eine Immobilie zu kaufen. Haben uns aber weil unsere „Traumimmobilie“ dann dort schon verkauft war doch dagegen entschieden. Heute trauer ich oft diesem Ort hinterher, denn in der Momentanen politisch schwierigen Lage möchte ich dort keinen Urlaub machen. 2015 im Jahr nach meiner Krebserkrankung waren wir zuletzt dort und ich weiß noch gut wie ich am Strand stand und weinte weil ich dachte diesen Ort nie wieder zu sehen. Ich hoffe sehr dass man irgendwann wieder entspannt dorthin reisen kann, denn Gümüslük hat einfach einen besonderen Charme.

Port de Sóller – Mallorca ist auch so ein Ort der es mir angetan hat. Die schönen Restaurants, die Promenade, der Hafen und besonders die Hafeneinfahrt in der die Sonne untergeht sind einfach wunderschön. Und überhaupt bietet Mallorca so viel mehr als Ballermann und Co. Die Bergdörfer, versteckte Strände… Schon oft waren wir dort und jedes Mal wissen wir: Es war nicht das letzte Mal!
Denn die Strandbar in Port de Sóller von der aus man am besten den magischen Sonnenuntergang beobachten kann scheint förmlich zu rufen: Hey komm wieder hierher ☺

Katwijk /Noordwijk – Niederländische Küste – Hierher dem Karneval entfliehen meistens mir ein paar Freundinnen ist herrlich. Dicke Jacke, Wanderschuhe, die Hunde von Freundinnen dabei und Stundenlang am Strand laufen. Sich den Wind um die Nase wehen lassen und das stürmische Meer vom Lieblingskaffee in Katwijk und Nordwijk beobachten. Fantastisch!!!

Schloss Bensberg – Hier gönnen wir uns immer mal wieder das Mediterana und Wellnesarangement. Hier hat man kurz mal das Gefühl eine Königin zu sein, weil das Schloss mit seinen Zimmern und dem Restaurants einen himmlisch verwöhnt. Mit der Limousine zum Mediterana gebracht werden und Sauna und Bäder genießen hat einfach den ultimativen Entspannungsfaktor!

Sardinien – Strände wie in der Karibik und italienisches Essen, gibt es was schöneres? Unendlich weite Spaziergänge am Strand, das Bergdorf San Pantaleo am Markttag besuchen und einfach mit einer kleinen Knutschkugel über die Insel fahren und immer wieder neues entdecken. Morgens aufwachen und frisch gebackene Croissants mit selbstgemachter Marmelade von der „Mama“ essen ist himmlisch. Kann ich bitte jetzt sofort wieder hin?

Afythos – Chalkidiki – Griechenland – Hier möchte erwähne ich sofort das www.whitesuitesresort.com Was für ein grandioser Ort!! Ein wunderschönes kleines Hotel mit 13 Zimmern, direkt am Meer im Laufabstand zum kleinen Ort. Das erste Mal seit Ewigkeiten hatten wir ein Hotel mit Halbpension gebucht. Machen wir sonst nie weil wir so gerne abends kleine Restaurants ausprobieren. Hier hätte es uns nicht besser treffen können. Jeden Abend wurden wir von der Gastfamilie kulinarisch verwöhnt und einen schöneren Platz als auf der Terrasse direkt am Meer gibt es hier gar nicht. Zumal man als Hotelgast hier das Privileg genießt immer einen reservierten Platz zu haben gegenüber nicht Hotelgästen und am Strand immer die schönsten Liegen am öffentlichem Strand ebenfalls die schönsten Liegen für Hotelgäste reserviert sind. Oh jaaaa wann?

Grömitz- Ostsee – Mein Mann ist hier als Kind immer hingereist und wir waren gemeinsam auch schon ganz oft dort. Dieses Jahr werden wir unseren Urlaub dort verbringen. Keine Flugreise, aber nicht weniger schön. Die Strandpromenade, das Meer, die Umgebung, Ausflüge nach Lübeck, eine Fahrradtour oder einfach nur auf dem Balkon sitzen und das Meer anschauen. Herrlich! Ich freu mich drauf!

So vieles möchte ich gerne noch bereisen und allein die Planungen machen immer so viel Spaß und was kann man schöneres sammeln als Erinnerungen an magische Orte ☺

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Neben der Musik bin ich ein Pferdemädchen!

Erst spät bin ich wirklich zur Reiterei gekommen. Denn als Kind hatte ich keine wirklich guten Erfahrungen mit Pferden.

Durch einen sehr guten Freund bin ich in der Anfangsphase meiner MS Erkrankung dann dazu gekommen, weil er meinte: Wenn Du einigermaßen fit bleiben willst, dann musst du reiten. „Pff… sagte ich zu ihm und schüttelte den Kopf. Als erwachsene mit fast 30 Jahren noch anfangen zu reiten? Dein Ernst?“
Aus „Ich komme dann nur mal zum Putzen“ wurde dann ganz schnell mehr. Seine Frau hatte eine Trainerlizens gemacht und kurzerhand wurde ich direkt in die Hobbygruppe des örtlichen Reitvereins katapultiert. Schon schnell war ich komplett mit dem Pferdevirus infiziert.

Schon bald reichte mir einmal in der Woche reiten nicht mehr und durch eine andere Reitlehrerin kam ich auf einen anderen Hof in Kleve. Ich verstand mich auf Anhieb gut mit ihr und nachdem ich auch dort eine Weile Schulpferd geritten war, entschied ich mich nach einem eigenen Pferd zu suchen.

Mein Mann war anfangs wenig begeistert. Gerade war ich wegen meiner Erkrankung in unserem Büro etwas kürzer getreten und jetzt wollte ich ein eigenes Pferd? Letztendlich verstand er mich aber (wie immer ☺) und los ging es.

Meine Suche war schnell, sehr schnell zu Ende, denn ich fuhr auf einen Hof in Hünxe auf eine Anzeige im Internet. Als ich Flori (Florentina) dort begegnete, ihre Augen sah, da wusste ich eigentlich sofort. Wenn es die nicht ist, dann wird es kein anderes Pferd. Ich kaufte am 30.08.2007 dieses wunderschöne Pferd und habe es nicht einen einzigen Tag bereut! Was für eine Seele von Pferd. Wir wuchsen immer mehr zusammen und sie verzieh mir jedes Problem was ich durch meine linksseitige Körperschwäche hatte. Später ritt ich sogar auf Hobbyturnieren mit ihr und in Dressurkursen bei https://britta-schoeffmann.com/.


Flori war immer mein „Zugpferd“! So auch in der Phase meiner Krebserkrankung.
Außerdem war der Stall http://www.reitstall-reimer.de/Reimer2010/Willkommen.html
mittlerweile auch mein 2. Zuhause geworden. Und das ist bis heute so! Was für einen Wahnsinn haben die Stallmädels und unser Bauer, schon alles für mich gemacht! In der Chemo gab es immer wieder Fotos mit meiner Stute aus dem Stall und jeder hat mich in meinem Kampf unterstützt. Der eine mit der Pflege um mein Pferd, der andere mit lieben Nachrichten….. Eben nicht nur Stall, sondern Herzmenschen. Und das ist in der Reiterei (wo es auch viele Neider und Hochnasenställe gibt) nicht immer der Fall. Hier aber ist das so!

Katrin Elsmann und Dr. Britta Schöffmann

2014 als ich am Ende meiner Krebsbehandlung war, musste ich meine über alles geliebte Flori gehen lassen. Sie hatte schon lange einen Knochenzuwachs am Fesselträger, der ihr Probleme machte aber sie hat bis zum Schluss für mich durchgehalten. Aber auch diesen Weg ging meine Reitlehrerin die mittlerweile eine meiner besten Freundinnen ist und der ganze Stall mit mir gemeinsam!

So blieb ich am Stall, kaufte mir einige Zeit später wieder ein eigenes Pferd. Leider war diese Stute für mich körperlich zu stark und ich entschied sie in liebe Hände weiter zu verkaufen.

Und dann kam 2016 Kalle! Mein kleines dickes Kaltblutpony ☺ mein bester Therapeut, Kumpel und Freund der mich auch an Tagen wo ich mal nicht gut drauf bin, zum Lachen bringt! Solange ich das körperlich kann werde ich reiten! Herzmenschen helfen mir dabei und das ist einfach wunderbar!

Das Glück der Erde liegt eben doch auf dem Rücken der Pferde ☺

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Hochzeiten! Ich liebe Hochzeiten!

Ein soooo tolles Thema, vor allem, wenn man so viel damit verbindet wie ich.

Ich selber habe 2003 meinen Mann geheiratet. Jahrhundertsommer mit viel Sonne und rundherum glücklich. Und das alles im Jahr der Diagnose Multiple Sklerose, dem Jahr als ich mein erstes Hörgerät bekam weil ich zunehmend auch auf meinem „gesunden Ohr“ schlecht hören konnte. Also ein wirklich Ereignisreiches Jahr, zumal wir auch jobmäßig mit unserem Immobilienbüro unter Vollstress standen.

Meine wohl intensivste Erfahrung jedoch mit dem Thema Hochzeiten war die Erneuerung unseres Eheversprechens auf Sardinien 2017. Wieso Eheversprechenerneuerung?
Nach der schweren Zeit der Krebserkrankung (Diagnose Ende 2013 / Chemo, Bestrahlung und Operationen 2014) hatte ich das Gefühl, endlich wieder etwas mehr im Leben zu stehen und das hatte ich vor allem natürlich meinem lieben Mann zu verdanken.
Wir hatten für September 2017 auf Sardinien geplant und ich suchte im Netz nach etwas, womit ich Rainer auf der Insel überraschen könnte. So als Danke, dass Du immer alles mit mir durchstehst. Da sah ich eine Anzeige : Hochzeiten und Eheversprechen-Erneuerungen am Strand von Sardinien.

Nach einem Telefonat mir der Agentur von www.hochzeiten-am-strand.de und einem weiterem mit meiner Schwester stand für mich fest: Yes, damit werde ich Rainer auf Sardinien überraschen. Ich plante zusammen mit dem Team die Hochzeit. Ich kaufte mir ein leichtes Boho-Brautkleid, was gut im Koffer zu verstecken war, ließ Ringe anfertigen (die heute mir unseren anderen verbunden sind) und genoss jedes Detail der Vorbereitungen. Vor allem band ich heimlich auch unsere wichtigsten Lieblingsmenschen in mein Vorhaben ein und bat sie, kleine Videos zu drehen, die ich dann zu einem großen zusammenfügte. So hatten wir dann an dem Tag nämlich auch unsere Herzmenschen dabei.

Es war das intensivste, das schönste, unbeschreiblichste Erlebnis! Was die liebe Gabi da mit ihrem Team vorbereitet hatte, war schlicht und ergreifend WUNDERSCHÖN!
Wir haben viele Tränen vergossen, weil die Hochzeitsrede sooo berührend unsere Geschichte wiedergab und unser Leben lang werden wir es nicht vergessen! Noch heute habe ich immer mal wieder Kontakt zu Gabi und noch immer bin ich ihr dankbar für UNSEREN TAG! Ich glaube Rainer hätte mit viel gerechnet, aber damit nicht. Es bleibt fest in unseren Herzen ☺

Katrin und Rainer Elsmann auf Sardinien

Im Jahr 2018 hat mich dann eine Freundin gefragt, ob ich im Dezember auf ihrer Hochzeit singen würde. Ich überlegte nicht lange, sagte zu und so begann eine wunderbare Serie von Hochzeiten auf den ich auftrat.

Wenn bei einer Braut, dem Bräutigam und auch Gästen Tränen der Rührung fließen, wenn ich ihre Wunschlieder singe, dann ist das der allerschönste Lohn. Nichts ist intensiver als das Glücksgefühl anderer Menschen so fühlen zu können.

Hochzeiten brachten mich ja auch zurück ins Wolkenschloss Tonstudio, dass ich ja bereits von der Aufnahme kannte, die ich durch einen Gutschein von Rainer dort gemacht hatte. Ich nahm mit Andreas Lebbing Playbacks für die Hochzeiten auf… Meine musikalische große Reise hab ich also auch dem schönsten Fest der Liebe zu verdanken. Klingt fast wie ein Kitschroman oder? Alles aber kein Märchen, sondern einfach eine wunderbar wahre Geschichte!

Eure Katrin

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Meine Botschaft

Wenn mich jemand fragt, wie ich mit meinen Krankheiten umgehe, und ob ich mein Leben als Sängerin gerade damit vereinbaren kann – ganz ehrlich – ich versuche ganz einfach, dass sie nicht mein Leben bestimmen. Sie gehören zu mir, aber ich gehöre nicht ihnen.

Natürlich fordert das alles auch ein wenig Disziplin und selbstverständlich nerven auch mich öfter mal Dinge. So nach dem Motto: “Ähhh heute schon wieder Physio“, und „Bor, schon wieder Vorsorgetermin“. Aber im Enddeffekt weiß ich auch immer, dass es total wichtig ist! Denn für Gesundheit muss man auch etwas tun!

Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören, und mir Auszeiten zu nehmen, ohne die ich das alles nicht schaffen würde. Ich bin halt nicht mehr so unbegrenzt belastbar wie früher, aber ich nutze die Phasen, in denen es mir richtig gut geht, ohne es dabei zu übertreiben. Denn jegliche Art von Übertreibungen wie zum Beispiel : „Ach, lass‘ uns doch noch ein Stück weiter laufen“ oder „Klar, das mache ich heute auch noch“ wenn ich eigentlich in dem Moment schon genau weiß, dass ich müde bin, ist total kontraproduktiv. Hat nämlich meistens zur Folge, dass der Tag danach eine Katastrophe ist.

Deswegen ist es auch so wichtig, dass mein Umfeld davon weiß, denn wie sollen sie damit umgehen, wenn sie nicht wissen, was das für mich bedeutet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen viel besser mit mir umgehen können, wenn sie über meine Erkrankungen Bescheid wissen, wenn ich offen darüber spreche und sie somit ebenfalls die Möglichkeit haben, damit umzugehen.
Wenn sie wissen, dass sie mich nicht wie ein rohes Ei behandeln müssen, aber ebenso wissen, dass ich schon mal schneller als andere eine Pause oder eine Auszeit brauche.

Gute Freunde können auch mit solchen Situationen umgehen und wer das nicht kann… so leid es mir tut : So what! Mein Leben!

Das Leben ist schön, von einfach hat nie jemand was gesagt, aber es lohnt sich zu kämpfen und genau das möchte ich als Sängerin und mit meiner Lebensgeschichte als Botschaft in die Welt rausbringen: JEDEN AUGENBLICK genießen aufsaugen und aufbewahren für schlechtere Phasen, quasi als Glitzer, den man dann drüber streuen kann, wenn es mal nicht so gut läuft!

Im Moment ist mein Glitzervorrat gut gefüllt, vor allem, weil ich gerade meinen Traum lebe und ich gebe gerne all denen, denen es gerade nicht so gut geht, was ab! ☺

Eure Katrin

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Überwältigend!

Das ist wohl das Wort, welches annähernd mein Gefühl mit dem „Release“, also der Veröffentlichung meiner ersten Single „In diesem Augenblick “ umschreibt.
Wochen, ach was, Monate habe ich daraufhin gefiebert, diesen Song endlich mit Euch und der Welt teilen zu können. Schon aufregend, wo es doch schon immer mein Traum war, eigene Musik zu machen.

Am 19.03.2021 war es dann endlich so weit und die Türen auf Youtube, Spotify & Co öffneten sich.
Ich blieb am 18.03. extra lange wach, um den Start „live“ mit zu erleben. Und was soll ich sagen?
Da mein Körper schon müde war von der Anspannung und Aufregung, habe ich mich in mein Bett gekuschelt und mein Mann, der ja beruflich als Makler auch immer sehr lange Tage hat, schlief schon seelenruhig neben mir. Ich kam mir fast ein bisschen vor wie an Silvester, an dem man einen Countdown herunter zählt und dann? Bääääääääm online. Ich habe geweint, still vor mich hergeweint, mir die Videoprimiere auf Youtube angesehen und habe wirklich nur gedacht:
Was bin ich doch für ein wahnsinnig glücklicher Mensch!

Um etwa 0.15 Uhr kamen schon die ersten Reaktionen von Freunden und ich weinte noch eine Runde mehr. Pures Glück! Dass ich das alles so noch erleben darf, dass ich das alles trotz meiner Krankengeschichte geschafft habe. Müde und erschöpft schlief ich dennoch dann schnell ein. Was für ein Wahnsninn!
Wahnsinn? Nein, der kam erst am Morgen danach ☺. Ich wachte auf und waaas? 46 Nachrichten auf meinem Handy und auch das sollte nur der Anfang sein. Das ganze Wochenende stand mein Handy nicht still und es gab so viele liebevolle, herzberührende Nachrichten, dass es mich mehrmals zu Tränen rührte!
Eine Welle der Bestätigung und Liebe überrollte mich quasi und sicherlich fragte ich meinen Mann nicht nur einmal: Kneifst Du mich mal?
Schön, dass Menschen so Glück teilen können! Und von dem Glück das ich jetzt in mir trage gebe ich jedem von Euch gerne was zurück!
Fühlt Euch umarmt geherzt und gedrückt und bis ganz bald hier mit neuen wunderbaren Geschichten und Erlebnissen.

Eure Katrin